Methoden

Meine Methoden

Meine Sitzungen starte ich gerne mit einer Eingangsrunde:

  • Wie geht es den Teilnehmer/innen und was beschäftigt sie gerade?
  • Was hat sich seit der letzten Sitzung verändert?
  • Welches Thema, welche Frage haben die Teilnehmer/innen heute?

Einigt sich die Gruppe auf ein Thema oder eine Fragestellung, werden das Problem und die ersten Schritte zur Lösung erörtert und bearbeitet. Dafür nutze ich eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden aus der psychodramatischen und systemischen Werkzeugkiste.

 

Eine kleine Auswahl meiner Methoden:

  • Systemaufstellung

    Diese Methode visualisiert Probleme und ihre individuellen Konstellationen. Dazu werden Gegenstände als Stellvertreter für die Faktoren eines Problems auf einem Brett aufgestellt. Das Gesamtsystem und die Beziehungen der Stellvertreter untereinander werden sichtbar und können so für mehr Klarheit sorgen. Wie müssten die Stellvertreter in ihrer Position variiert werden, damit die Konstellation stimmiger und weniger belastend ist? Im Gespräch können die Teilnehmer/innen dann die ersten konkreten Handlungsschritte formulieren, die zu einer Verbesserung der Situation führen sollen.

  • Das Innere Team

    Dieses von Friedemann Schulz von Thun erarbeitete Konzept geht davon aus, dass uns innere Leitsätze davon abhalten, Veränderungen zu wagen oder Entscheidungen zu treffen. Die persönlichen inneren Leitsätze werden an einem Flipchart zusammengetragen und den Charakteren des Inneren Teams zugeordnet. So gewinnt der/die Teilnehmer/in einen Überblick, welche Leitsätze sein/ihr Verhalten beeinflussen und welche er/sie zu seinem/ihrem Vorteil nutzen kann.

  • Reframing

    Häufig hindern uns negative Denkmuster daran, Veränderungen hervorzurufen. Oder wir gehen mit Scheuklappen durchs Leben und vermissen bewusst oder unbewusst Klarheit. Das Reframing lässt den/die Teilnehmer/in Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Die Dramatik eines Problems kann sich so abschwächen. Darüber hinaus kann der/die Teilnehmer/in lernen, die positiven Aspekte einer schwierigen Situation für sich zu nutzen.

  • Konstruktive Fragen

    Hinter dieser Methode steckt die Erkenntnis, dass eine Frage nicht nur eine Antwort erfordert, sondern dass sie meist weitere Fragen auslöst. Kultiviert man diese nachfolgenden Fragen, erhellt dies ein Problem und macht seine Vielfältigkeit sichtbar. Teilnehmer/innen können neue Sichtweisen entwickeln und ihre Lösungsansätze erweitern.